Osteopathie

Osteopathie ist eine ganzheitliche Form der Medizin

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Das Prinzip der Osteopathie bezieht sich zum einen auf die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit, zum anderen auf die Eigenbewegungen der Gewebe, der einzelnen Körperteile und Organsysteme sowie deren Zusammenspiel. Jedes Körperteil, jedes Organ benötigt zum optimalen Funktionieren viel Bewegungsfreiheit.

Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst Gewebespannungen und darauf folgend Funktionsstörungen. Die Summe dieser Fehlfunktionen kann der Organismus aus Sicht der Osteopathie nicht mehr kompensieren – es entstehen Beschwerden.

Beim Forschen nach den Ursachen der Beschwerden im menschlichen Körper stehen eine Strukturstörung und die daraus resultierende Fehlfunktion im Vordergrund. Diese so genannte Dysfunktion gilt es aufzuspüren und zu beheben. Dabei beschäftigt sich die Osteopathie nicht mit der Behandlung einzelner Symptome, sondern möchte immer die Ursachen von Beschwerden aufspüren und behandeln.

ZIEL ist, es dem behandelten Menschen zu ermöglichen, durch Verbesserung der Beweglichkeit der betroffenen Struktur, sich selbst auf natürliche Art und Weise ins Gleichgewicht zu bringen.

Diagnose und Therapie erfolgen mit spezifischen, osteopathischen Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden. Die Osteopathie nimmt jeden Patienten als Individuum wahr und behandelt ihn in seiner Gesamtheit.

Die drei Säulen der Osteopathie

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Die Parietale Osteopathie beinhaltet die Untersuchung und Behandlung des Bewegungsapparates. Dazu gehören Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen und Faszien.

Die Viscerale Osteopathie beschäftigt sich mit der Untersuchung und Behandlung der inneren Organe und ihrer umgebenden Strukturen (Bänder, Faszien, Gefäße).

Die Craniosakrale Osteopathie: hier werden die sehr feinen Bewegungen der Schädelknochen, des Kreuzbeines und der dazugehörigen Bindegewebs­­häute untersucht und behandelt.

In unserer Praxis orientieren wir uns an der Lehre und den Erkenntnissen der Begründer der Osteopathie Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917) und Dr. William Garner Sutherland (1873-1954), die uns während der 5-jährigen Ausbildung am College Sutherland (Wiesbaden-Schlangenbad) konstant begleiteten.